Schüßler Salz Nr. 13

Kalium arsenicosum

Das Schüßler Salz für die Stabilisierung des Stoffwechsels

Typische Potenz D12
Deutsche Bezeichnung Kaliumarsenit

Schüßler Salz Nr. 13 Wirkung


Das Schüßler Salz Nr. 13, Kalium arsenicosum (Kaliumarsenit) gehört zu den Ergänzungsmitteln im Bereich der Biochemie nach Dr. Schüßler. Die Ergänzungs- oder auch Erweiterungsmittel Nr. 13 bis Nr. 27 wurden nicht von Dr. Schüßler selbst entdeckt, sonders erst später von seinen Nachfolgern. Der Grund dafür waren die mangelnden Analysemethoden in der damaligen Zeit, die es Schüßler unmöglich machten, alle Minerale im menschlichen Körper zu analysieren und zu erforschen. Ergänzungsmittel kommen meist dann zum Einsatz, wenn die Basissalze Nr. 1 bis 12 nicht ausreichend wirken. Kalium arsenicosum ist das Salz der Stabilisierung des Stoffwechsels und daher besonders wichtig für die Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper sowie für die Haut, Muskulatur und für die Leber. Das Schüßler Salz Nr. 13 wird hauptsächlich angewendet bei chronischen Hauterkrankungen, wie z.B. bei Hautausschlägen (Ekzemen) und starkem Juckreiz, Schuppenflechte (Psoriasis), sowie bei Entzündungen der Haut und Schleimhäute, bei Menstruationsbeschwerden zur Stabilisierung des monatlichen Zyklus und bei Schwächezuständen oder Erschöpfung oder zur Genesung nach einer Erkrankung.

Kalium arsenicosum kommt außerdem bei Magen-Darm-Beschwerden, Abmagerung durch Appetitverlust, akutem Kräfteverlust und starken Schweißausbrüchen, Schleimhautentzündungen in den Atemwegen wie Schnupfen (Rhinitis) oder Mandel- und Rachenentzündungen oder Entzündungen der Bronchien (Bronchitis) zum Einsatz. Weitere Einsatzgebiete des biochemischen Salzes sind außerdem Bindehautentzündungen mit trockenen Augen, Muskelzuckungen und Muskelschmerzen oder psychische Faktoren wie Unruhezuständen, Nervosität, Depressionen und Schlaflosigkeit, wie auch nervöse Herzbeschwerden, Herzschwäche und Herzrasen. Die Beschwerden verbessern sich durch trockene Wärme. Eine Verschlechterung der Symptome ist abends oder nachts zu beobachten und besonders dann, wenn sie im Zusammenhang mit innerer Unruhe und Angst steht. Auch bei Wetterumschwüngen, fallendem Luftdruck, Kälte und Nässe oder bei leichter Bewegung wie einfaches Gehen verschlimmern sich die Beschwerden.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen gegen das Schüßler Ergänzungssalz Nr.13, Kalium arsenicosum sind nicht bekannt. Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Laktose (Milchzucker), die Trägersubstanz der Schüßler Salze, können jedoch auftreten. Bei einer bestehenden Laktoseintoleranz oder bei einer bevorzugten veganen Ernährungsweise sollte auf eine alternative Trägersubstanz zurückgegriffen werden. So sind Schüßler Salze aus Getreide- oder Kartoffelstärke im Handel erhältlich.

Schüßler Salz Nr. 13 Aufgaben & Funktionen im Körper


Kalium arsenicosum besteht einerseits aus dem Mineral Kalium und dem giftigen Halbmetall Arsen. Im menschlichen Organismus kommt Kaliumarsenit in kleinen Mengen in keratinhaltigen Geweben wie Haut, Haare, Schilddrüse, Leber, Nieren, Gehirn, Zeugungsorganen und in der quergestreiften Muskulatur, vor allem in der Skelett- und Herzmuskulatur vor. Gespeichert wird Kaliumarsenit in den Haaren und Nägeln, in der Leber und in den Nieren.

Kalium arsenicosum spielt im Körper eine wichtige Rolle bei biochemischen Vorgängen wie z.B. bei der Sauerstoffumsetzung (Oxidation), bei der Verdauung sowie bei entzündlichen Prozessen. Es reguliert und stabilisiert den Stoffwechsel der Haut und Schleimhäute (Lunge, Niere, Magen, Darm), der Muskeln (Skelettmuskeln, Herzmuskel) und der Leber. Besonders das Kalium spielt eine wichtige Rolle für die Tätigkeit von Nerven und Muskeln, Arsen unterstütz im Bereich der Biochemie natürliche Funktionen im Körper und wirkt dabei besonders auf die Zellen.

Schüßler Salz Nr. 13 Anwendung


Hauptanwendungsgebiete und körperliche Leitsymptome

Körperliche Symptome für einen Mangel an Kaliumarsenit können sein:

  • Hautprobleme: Juckreiz, Schuppenflechte (Psoriasis), Entzündungen der Haut und Schleimhäute sowie bei Hautausschlägen (Ekzemen) mit Abschuppung und starkem Juckreiz, trockene, schuppige und welke Haut, Hautschrunden besonders in den Knien- und Ellenbogenbeugen
  • Schleimhautentzündungen: Entzündungen in den Atemwegen wie Schnupfen (Rhinitis) oder Mandel- und Rachenentzündungen oder Entzündungen der Bronchien (Bronchitis), wiederkehrende Infekte
  • Augenbindehautentzündungen mit trockene Augen und Sandkorngefühl, Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen an den Augenlidern (Ödeme)
  • Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfe, Neigung zu Erbrechen, wässrige Durchfälle, Fettleber, Störungen der Bauchspeicheldrüse
  • Glieder- und Muskelschmerzen, Muskelzuckungen, rheumatische Beschwerden, Knochenschmerzen, Lähmungsempfinden und Muskelkrämpfe
  • Hormonelle Störungen: Menstruationsstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, Schilddrüsenbeschwerden und Störungen der Nebennieren
  • Nervöse Herzprobleme, Herzrasen, starkes Herzklopfen, Herzschwäche, arterielle Durchblutungsstörungen
  • Schlafstörungen wie nächtliche Schlaflosigkeit und Tagesschläfrigkeit
  • Beschwerden treten periodisch wiederkehrend auf
  • Abmagerung, körperlicher Zerfall und Schwäche durch schwere und chronische Erkrankungen
  • Absonderungen: dünn, ätzend, wundmachend

Gemütszustände und psychische Symptome

  • Depressionen, Ängste, große Furch, Apathie, Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit
  • Nervosität, innere Unruhe
  • Müdigkeit, Gedächtnisschwäche

Besonderheiten und Modalitäten

Verbesserung:

  • Trockene Wärme

Verschlechterung:

  • Am Abend und nachts (Mitternacht), besonders in Verbindung mit innerer Unruhe und Angst
  • Wetterumschwünge, feuchtes und nasses Wetter, Kälte, fallender Luftdruck
  • Leichte Bewegung wie einfaches Gehen
  • Bettwärme

Äußere Anwendung mit Cremes und Salben

Bei folgenden körperlichen Anzeichen kann eine selbsthergestellte Salbe oder ein selbsthergestellter Brei aus den Tabletten Anwendung finden, denn Salben der Ergänzungssalze sind meist nicht im Handel erhältlich:

  • Hautproblemen: Ekzeme, Juckreiz, Neurodermitis, Schuppenflechte
  • Knochenentzündungen, Knochenschmerzen und Muskelkrämpfe

Anwendung während der Schwangerschaft

Bei Frauen mit Kinderwunsch, die gerne Schwanger werden möchten, könnte das Ergänzungsmittel Nr. 13, Kalium arsenicosum in Kombination mit dem Basissalz Nr. 3, Ferrum phosphoricum Anwendung finden.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit kann das biochemische Kaliumarsenit bei schmerzhaften Brüsten zum Einsatz kommen, wie auch bei Hautproblemen mit starkem Juckreiz. Bei Hautproblemen empfiehlt sich die Herstellung einer Salbe oder eines Breies aus den Tabletten Nr. 13 für die äußerliche Anwendung.

Anwendung bei Säuglingen und Kindern

Das Ergänzungsmittel Nr. 13, Kalium arsenicosum kann bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet werden, die vom Wesen her sehr nervös und unruhig erscheinen. Auch Schulkinder mit Versagensängsten und Konzentrationsschwierigkeiten können von der Einnahme des Schüßler Salzes profitieren. Weiter Anwendungsgebiete im Bereich der Biochemie nach Dr. Schüßler sind außerdem Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis) oder Akne, sowie bei akuten Sommerdurchfällen.

Schüßler Salz Nr. 13 Einnahme & Dosierung


Das Schüßler Ergänzungssalz Nr.13, Kalium arsenicosum wird üblicherweise in der Potenz D12 verabreicht und eingenommen. Bei der Anwendung muss zunächst unterschieden werden, ob es sich um ein akutes oder chronisches Geschehen handelt. Ergänzungsmittel werden meist dann eingesetzt, wenn die Basissalze Nr. 1 bis 12 nicht ausreichend gewirkt haben. Ergänzungsmittel eigenen sich nicht für die Einnahme in heißem Wasser („Heiße Sieben“).

  • Einnahme Erwachsene chronische Beschwerden: 3- bis 5-mal täglich 2 bis 5 Tabletten oder Pastillen in der Potenz D12
  • Einnahme Erwachsene akute Beschwerden: alle 15 Minuten 2 Tabletten in der Potenz D12, bis eine Verbesserung der Beschwerden eintritt
  • Einnahme Kinder unter 6 Jahre: 2-mal täglich 1/2 Tablette in der Potenz D12
  • Einnahme Kinder bis 12 Jahre: täglich 2 Tabletten oder Pastillen in der Potenz D12
  • Äußere Anwendung: Salbe oder Brei aus den Tabletten der Potenz D12 selbsthergestellt

Im Idealfall sollte das Mittel morgens, mittags und frühabends eingenommen werden. Babys und Kinder sollten morgens und abends eine halbe Tablette einnehmen. Eine selbsthergestellte Salbe oder Brei aus den Tabletten kann je nach Bedarf bis zu fünfmal am Tag auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.

Beliebte Kombinationen mit anderen Schüßler Salzen

Das Schüßler Ergänzungssalz Nr.13 Kalium arsenicosum ergänzt sich gut mit den Funktionsmitteln Nr. 1 (Calcium fluoratum), Nr. 2 (Calcium phosphoricum), Nr. 3 (Ferrum phosphoricum), Nr. 5 (Kalium phosphoricum), Nr. 8 (Natrium chloratum) und Nr. 11 (Silicea).

Sinnvolle Unterstützung mit Nahrungsmitteln

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Schüßler Salz Nr. 13 Antlitzanalyse / Antlitzdiagnostik


Anhand der einer Antlitzanalyse können Mangelerscheinungen eines Mineralsalzes im Gesicht entdeckt werden. Typische Antlitzzeichen eines Kaliumarsenit-Mangels sind:

  • Gesichtsfarbe ist eher blass
  • Furchen quer zum Verlauf der Unter- und Oberlippen, im Lippenrot lokalisiert, je feiner und häufiger die Furchen auftreten, desto aktueller ist der Kaliumarsenit-Mangel, je tiefer die Furchen, desto länger besteht ist der (chronische) Mangel
  • Hervorstehende Augen, geschwollene Lider, dunkle, blaue Augenränder
  • Kratzer im Gesicht oder an den Händen oder Armen
  • Schuppen, schuppige Ekzeme und Verhornungen
  • Schmale Wangen
  • Geschwollener Hals
Menschen, die das biochemische Ergänzungsmittel Nr. 13 benötigen, sind häufig ängstliche und in sich gekehrte Personen mit mangelndem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, die ihre inneren Impulse unterdrücken und sich an feste Strukturen klammern. Sie opfern sich für ihren Beruf auf und leeren dadurch ihre Speicher an Kaliumarsenit. Häufig leiden die Menschen dann unter Unruhe, Ängsten und Depressionen, werden antriebslos und erscheinen mit der Zeit abgemagert und hohlwangig. Dem vorausgegangen ist häufig ein traumatisches Ereignis, wodurch die Menschen zutiefst verunsichert, eingeschüchtert und verschreckt sind. Sie schotten sich von der Außenwelt ab und meiden soziale Kontakte. Geraten Menschen mit einem Kaliumarsenit-Mangel in Konfliktsituationen, reagieren sie häufig mit Haut- oder Magen-Darm-Beschwerden darauf. Es sind häufig blutarme, abgemagerte und schwächliche Menschen mit psychischen Erkrankungen und Angstanfällen.

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